Ausbildung

Ausbildung zum Maly-Meditationstherapeuten(in)®

Im  Februar 2017  startet der nächste Lehrgang zur Ausbildung von Maly-Meditationstherapeuten.
Termine der Ausbildung :
1. Block 24.- 26. Febr. 2017 /2. Block 12. – 14. Mai 2017 /3. Block 13. – 15. Okt. 2017 /4. Block 24.– 26. Nov. 2017 / Prüfung im Februar 2018
Veranstaltungsort:
Haus der bayerischen Landwirtschaft, Herrsching am Ammersee

Eine Teilnahme ist an folgende Voraussetzungen geknüpft:
Teilnehmer an den Ausbildungslehrgängen müssen einen Abschluss in einem staatlich anerkannten medizinischen bzw. psychologischen Fachberuf oder in einem Pflegeberuf besitzen, oder aber Mitarbeiter in Hospizen und palliativen Einrichtungen sein, und über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im Umgang mit Patienten verfügen. Theologen, die an den Ausbildungslehrgängen teilnehmen möchten, müssen über mindestens fünf Jahre Erfahrung in der Seelsorge verfügen.
Die Ausbildungsgebühr beträgt 4850,00 Euro inkl. Prüfungsgebühr und Verpflegung.
Wenn Sie nähere Informationen zu Inhalten, Terminen, Ablauf und Konditionen wünschen, füllen Sie bitte unten stehendes Formular aus oder rufen Sie uns an unter Tel. Nummer 089-17119213

Link zum Anmeldeformular-Maly-Meditationstherapeut 2017


 Dozenten /  Ausbildungsinhalte

Dozent/Ausbildungsleiter : Wolfgang Maly, Begründer der Maly-Meditationstherapie

1. Grundlagen der Maly-Meditation in Theorie und Praxis: Atemtechnik, Visualisierung von Licht, Autosuggestion, Körperwahrnehmung
2. Umfangreiche Praxis der Maly-Meditation mit Erfahrungsaustausch
3. Therapeutische Bedeutung der Maly-Meditation
4. Welche Menschen nutzen die Maly-Meditation
5. Die Maly-Meditation als flankierende Intervention, die nicht darauf ausgelegt ist, schulmedizinische Behandlungen abzulösen
6. Der Maly-Meditationstherapeut als Mensch und Therapeut worauf müssen sich Maly-Meditationstherapeuten einstellen können
7. Der Einfluss von Empathie auf die Gesundheit
8. Die heilsame Kraft der Berührung – Innere Haltung während des Handauflegens
9. Die Maly-Meditation als Partnermeditation – Die Rolle der Co-Therapeuten (Ehepartner, Angehörige, Freunde)
10. Angst, Stress, Krankheit – Mithilfe der Maly-Meditation Angst und Stress abbauen
11. Den Focus verlagern von Krankheit auf Heilung – Denk- und Verhaltensmuster ändern
12. Das persönliche Gespräch mit den Patienten – Psychoonkologische bzw. Psychologische Beratung
13. Intensive Rollenspiele zum Einfinden in die Rolle des Maly-Meditationstherapeuten
14. Bedingungen für Krankheit und Gesundheit
Dozentin: Prof. Dr. med. habil. Karin Meißner - Placebo Research - Meissner Lab Institute of Medical Psychology Ludwig-Maximilians-University Munich

Ärztin, Leiterin der Arbeitsgruppe „Experimentelle Psychosomatik und Placebo-Forschung“,
Institut für Medizinische Psychologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

1. Placebo-Effekt: Die Rolle positiver Erwartungen und Vorerfahrungen für den Therapieerfolg

2. Nocebo-Effekt: Der dunkle Zwilling des Placebo-Effekts

Dozent: Prof. Dr. phil. Dr. habil. med. Niko Boris Kohls, Dipl. Psych.

beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dem Thema Achtsamkeit, Spiritualität und dem Zusammenhang mit Gesundheit und Lebensqualität. Seit September 2013 ist er Professor für Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Coburg.Schwerpunktthemen: Achtsamkeit, Spiritualität und deren Einfluss auf Gesundheit und Lebensqualität

1. Einblick in verschiedene Meditationstechniken, Ursprung und Wirkungsweise
2. Was haben diese Techniken gemeinsam und was unterscheidet sie
3. Relevante Forschungsergebnisse
4. Einfluss der Meditation auf neurophysiologische und neurobiologische Parameter
5. Einfluss von Meditation auf die geistige und körperliche Gesundheit
6. Einfluss auf körperliche und geistige Stressreaktionen sowie den Basis-Stresslevel
7. Einfluss von Meditation auf die Lebenshaltung
8. Sind Meditierende Empathie-fähiger als Nichtmeditierende?
9. Gehen Meditierende anders mit dem Zustand der Krankheit um?
10. Warum ist die Empathie-Fähigkeit sowohl des Maly-Meditationstherapeuten als auch der Angehörigen wichtig im Umgang mit Patienten?
Dozent: Dipl.-Theologe Pfarrer Thomas Kammerer

Krankenhaus-Seelsorge Klinikum rechts der Isar der TU MünchenSchwerpunkt Intensivstation, Psychotraumatologie und Krisenintervention

1. Religiosität und Spiritualität als Teil des Heilungsprozesses

2. Das Christentum – ein Fundament mit therapeutischem Potenzial
Dozent: Dr. Tom Kucera, Gemeinderabbiner

Rabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.Er schloss seine jüdischen Studien mit dem Magistergrad an der Universität Potsdam ab und wurde im September 2006 in der Dresdner Synagoge zum Rabbiner ordiniert.

1. Meditation und Spiritualität in der Tradition des Judentums
Dozent: Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. M. Sc. Christian Schubert

Prof Christian Schubert bearbeitetArzt, Psychotherapeut und Psychologe, Leiter des Labors für Psychoneuroimmunologie der Universitätsklinik für Medizinische Psychologie Innsbruck.Sein Forschungsschwerpunkt ist die Entwicklung eines integrativen Ansatzes zur Erforschung psychosomatischer Komplexität.

1. Psychoneuroimmunologie, Der Mensch als Einheit
2. Psychoneuroimmunologie, Warum soziale Bindungen die Gesundheit beeinflussen
3. Psychoneuroimmunologie, Berührung als therapeutische Maßnahme
4. Einfluss von Stress auf die Immunabwehr
5. Gefühlswelten und Immunantwort
Dozent: Prof. Dr. Franz Porzsolt

Onkologe und Gesundheitsökonom leitet die AG Versorgungsforschung an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie. Gründer des Vereins „Institute of Clinical Economics“.

1. Klinische Ökonomik – Eine objektive Nutzenbetrachtung der Maly-Meditation

2. Welche Daten müssen Maly-Meditationstherapeuten erheben, um eine belastbare gesundheitsökonomische Analyse erstellen zu können, die Aufschluss gibt über den Nutzen der Therapie für Patienten, Angehörige und das Gesundheitssystem?
Da aus terminlichen Gründen nicht immer alle Dozenten gewonnen/verpflichtet werden können, übernehmen wir keine Garantie dafür, dass alle Dozenten in jedem Kurs referieren werden.